

| Wie alles anfing |
Die Idee für den autofreien Sonntag bzw. für eine autofreie Stadt, zumindest innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings (Ring frei), entstand ursprünglich beim 7. Berliner JugendFORUM im November 2007. Das JugendFORUM ist eine Veranstaltung von und für alle Jugendlichen, das seit 2001 jährlich stattfindet und mittlerweile um die 1000 jugendliche Teilnehmer verzeichnen kann. Ziel des JugendFORUMs ist es, Jugendlichen, die der herkömmlichen Politik meist skeptisch gegenüber stehen und PolitikerInnen als unzugänglich erleben, eine Chance zur aktiven Jugenbeteiligung und auch Aufklärung zu bieten. Unter anderem diskutieren an diesem Tag Jugendliche und Politiker miteinander über verschiedene Themen in Diskussionsgruppen. Am Ende stimmen dann die Jugendlichen in einem Plenum über die Forderungen der einzelnen Gruppen ab, sodass sich hier ein Meinungsbild der Jugend zu Themen wie Klimaschutz, Integration, Sicherheit u. v. a. abbildet. |
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JugendFORUM |
Im November 2007 beim 7. Berliner JugendFORUM kam in der Diskussionsgruppe „Klimawandel – was kann man tun?“ der Wunsch der Jugendlichen auf, dass doch nun neben dem vielen Gerede auch einmal etwas angepackt werden müsse. Schnell einigte man sich auf einen autofreien Tag am 1. Juni 2008 – die Idee war geboren. Auch im Abschlussplenum fand die Forderung eine große Mehrheit, sodass die Initiative als Auftrag der Jugend an die Poltik ging. In mehreren Treffen kamen Jugendliche, Politiker und immer mehr externe Vereine und Menschen zusammen und als der fertig formulierte Antrag am 14.2.2008 im Plenum der Abgeordneten durch die Reihen ging, fanden die Abgeordneten Daniel Buchholz, Stefan Ziller und Marie Weiß noch weitere 58 MdAs, die den Antrag unterschrieben und ihn somit als offiziellen Antrag in den Berliner Landtag einbrachten. Es war das erste Mal, dass ein Antrag aus dem Berliner JugendFORUM seinen Weg ins Abgeordnetenhaus fand und auch auf Bundesebene für Diskussion sorgte! |
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